Klavierakkorde: Was du über sie wissen solltest
Wir wollen uns der Frage widmen: was sind eigentlich Akkorde? Was für Arten von Klavierakkorden gibt es? Und wie sind Klavierakkorde aufgebaut?
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Wer von Akkorden spricht denkt dabei immer an mehrere Töne zugleich. Abgeleitet vom griechischen “chorda” bezeichnet der Begriff Akkord nichts anderes als einen Mehrklang. In einem Akkord erklingen mehrere Töne gleichzeit. In den meisten Fälle drei verschiedene um genau zu sein. Akkorde lassen sich daher in unterschiedliche Gruppen aufteilen, die sich jeweils an der Anzahl der erklingenden Töne unterscheiden. So gibt es z.B. die Dreiklänge. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um einen Klang von drei verschiedenen Tönen. Die nächste Gruppe besteht aus den sogenannten Vierklängen, welche sich aus 4 verschiedenen Tönen zusammensetzten. Dieses System lässt sich noch weiter fortsetzten und führt, über die Fünfklänge, z.B. in den Bereich der Jazzmusik.

Jeder Akkord, egal ob Drei-, Vier- oder Fünfklang basiert auf einem Grundton, aus dem sich alle weiteren Töne des Akkordes ableiten lassen. Hierbei wird zwischen den beiden Tongeschlechtern Dur und Moll unterschieden. Je nach Tongeschlecht ergeben sich entsprechend andere Töne.
Für den Begriff “Akkord”, wird häufig auch der Ausdruck der “Harmonie” synonym verwendet. Die Akkorde bilden das in gewisserweise das harmonische Fundament, auf dem sich die melodischen Strukturen bewegen. Der Einsatz von Akkorde beschränkt sich dabei nicht nur auf die Welt des Klavierspielens, sondern findet auch bei anderen Instrumenten, z.B. der Gitarre Anwendung. Man unterscheidet daher auch zwischen Akkord-fähigen Instrumenten und Melodie-Instrumenten. Zu letzteren zählen beispielsweise die Trompete und/oder die Geige.

In der Notation werden Akkorde durch das Schreiben mehrerer Töne übereinander sichtbar gemacht. Gerade im Bereich der Pop- und Jazzmusik ist es aber auch möglich die unterschiedlichen Harmonien über sogenannte Akkordsymbole zu notieren. Hierbei werden der Name des Grundtons sowie des Tongeschlechts und mögliche Zusatztöne (Intervalle) angegeben: z.B. Em (für E-Moll) oder F# (für Fis-Dur). – Der Klavierkurs Archive